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Duda bekräftigt Forderung nach Entschädigung

Warschau. Bei der Gedenkfeier zum 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen hat Polens Präsident Andrzej Duda erneut Entschädigung von Deutschland für die im Zweiten Weltkrieg erlittenen Schäden gefordert. »Vergebung und Schuldanerkenntnis sind eine Sache, Wiedergutmachung des Schadens eine andere«, sagte Duda in der Kleinstadt Wieluń. »Und diese Frage ist immer noch nicht geklärt, und das seit 80 Jahren, wenn man die Zeit des Zweiten Weltkriegs mitzählt«, so Duda weiter. Bei den deutsch-polnischen Regierungskonsultationen Anfang Juli hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Hilfe für überlebende Opfer der deutschen Besatzung in Polen angekündigt. Polens Regierungschef Donald Tusk erinnerte auf der Westerplatte bei Gdańsk an den Beginn des Krieges. Heute komme der Krieg aus dem Osten, sagte Tusk. »Heute sagen wir nicht: ›Nie wieder Krieg‹. Heute müssen wir sagen: ›Nie wieder Einsamkeit‹.« Deshalb modernisiere Polen seine Armee und setze auf EU und NATO. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2024, Seite 1, Ausland

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