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Finanzministerium gegen Milliardärssteuer

Berlin. Das FDP-geführte Bundesfinanzministerium lehnt eine auf Ebene der G20 diskutierte Steuer für Milliardäre ab. »Wir halten die Idee einer globalen Mindestvermögenssteuer nicht für zielführend«, erfuhr dpa aus »Ministeriumskreisen«. Auch international sei die vom diesjährigen G20-Vorsitzland Brasilien vorgestellte Idee nicht konsensfähig. Beim Treffen der G20-Staaten werde das Thema daher auch nicht konkret beraten.

Das Konzept sieht vor, dass Milliardäre jährlich mindestens zwei Prozent ihres Vermögens an ihren Heimatstaat abführen. Die erwarteten Einnahmen von bis zu 250 Milliarden Dollar könnten etwa zur Bekämpfung von Hunger und für Klimaschutz eingesetzt werden. Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hatte sich offen für die Idee gezeigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2024, Seite 4, Inland

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