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Fördermittel: Philippi für Selbstzensur
Berlin. Der neue verbeamtete Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Roland Philippi (FDP), hat sich offenbar in einer internen Chatrunde mit Genugtuung über eine mögliche Selbstzensur von Hochschulmitarbeitern geäußert. Der Austausch vom Mai, den der Spiegel laut Bericht vom Dienstag einsehen konnte, sei noch vor der internen Prüfung von Strafmaßnahmen erfolgt, die sich zur sogenannten Fördermittelaffäre um Ministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) ausweitete. Philippi habe »ad hoc nix gegen« eine Art »informelle, ›freiwillige‹ und selbst auferlegte Antisemitismus-Klausel für unsere Förderung bei so manchen, verwirrten Gestalten«, zitiert ihn das Blatt. Philippis Vorgängerin, Sabine Döring, wurde wegen der Affäre geschasst. (jW)
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