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04.07.20241 Leserbrief
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Inflationsprämie für fast 26 Mio. Beschäftigte
Berlin. Fast 26 Millionen Beschäftigte haben laut IMK-Institut mehr als 52 Milliarden Euro als Inflationsausgleichsprämie erhalten. Wie das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung am Mittwoch zu einer Studie mitteilte, gaben 69 Prozent der befragten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an, dass sie seit Herbst 2022 mindestens einmal eine Inflationsausgleichsprämie bekommen haben: Im Schnitt wurden ihnen insgesamt 1.953 Euro gezahlt. Die Bundesregierung hatte im Herbst 2022 Unternehmen ermöglicht, ihren Beschäftigten bis Ende 2024 bis zu 3.000 Euro steuer- und abgabenfrei zusätzlich zum Lohn zu zahlen. Der Kostendruck durch Zweitrundeneffekte bei den Löhnen sei durch die Prämien begrenzt worden, schreiben der IMK-Forscher Jan Behringer und Sebastian Dullien. Gesamtwirtschaftlich entspreche die Entlastung durch die Prämie etwa einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die Lohnstückkosten seien um rund 1,5 Prozent gesenkt worden. (Reuters/jW)
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Joachim Becker aus Eilenburg 4. Juli 2024 um 11:35 UhrDen Beschäftigten wurden Inflationsprämien gezahlt. Prima. Und wo bleibt die Inflationsprämie für uns Rentnerinnen und Rentner? Wir haben beim Einkauf im Supermarkt die gleichen Beträge für Grundnahrungsmittel, für die Miete etc. zu zahlen. Aber wenn bei uns Rentnerinnen und Rentner das Geld hinten und vorne nicht reicht, bleibt ja noch das Pfandflaschensuchen in Abfallbehältern. Es ist beschämend, dass es in dieser reichen BRD auch soviel Altersarmut gibt.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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