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WHO verschärft internationale Regeln

Genf. Die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wollen die Verhandlungen über ein weltweites Pandemieabkommen fortführen. Der Plan, es schon jetzt zu verabschieden, war gescheitert. Deshalb haben sie sich zum Abschluss ihrer Jahrestagung in Genf am späten Samstag abend eine neue Frist bis Frühjahr 2025 gesetzt. Keine Einigkeit habe laut dpa-Meldung von Sonntag etwa darin bestanden, unter welchen Bedingungen knappe Güter wie Schutzmaterial, Medikamente und Impfstoffe für ärmere Länder bereitgestellt werden sollen. Die 194 WHO-Mitglieder einigten sich allerdings darauf, die internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) zu verschärfen und dort erstmals das Wort »Pandemie« unterzubringen.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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