-
25.04.2024
- → Inland
Rentnerinnen ärmer als Rentner
Wiesbaden. Das Statistische Bundesamt hat am Mittwoch in Wiesbaden das geschlechtsspezifische Gefälle bei den Alterseinkünften beziffert. Demnach kamen Frauen ab 65 Jahren 2023 auf Jahreseinkünfte von im Durchschnitt 18.663 Euro brutto, bei Männern in dieser Altersgruppe waren es 25.599 Euro und damit 27,1 Prozent mehr. Als Gründe für die Lücke gelten die höhere Teilzeitquote bei Frauen, geringer bezahlte Jobs und häufigere Auszeiten etwa zur Kinderbetreuung. Zu den Alterseinkünften zählen Alters- und Hinterbliebenenrenten, Pensionen sowie Renten aus individueller privater Vorsorge. Ohne die Berücksichtigung von Hinterbliebenenrenten läge die geschlechtsspezifische Rentenlücke bei 39,4 Prozent, so die Statistiker. Etwa jede fünfte Frau (20,8 Prozent) ab 65 war nach Angaben des Bundesamts im vergangenen Jahr »armutsgefährdet«, also arm. Bei den gleichaltrigen Männern lag die Quote bei 15,9 Prozent. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!