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Höhere Pachtpreise für Agrarflächen

Wiesbaden. Die Pachtpreise für Agrarflächen in der BRD sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 2023 lag das jährliche Entgelt je Hektar im bundesweiten Schnitt bei 357 Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das sei ein Anstieg von neun Prozent gegenüber 2020 (329 Euro). Regional gab es große Unterschiede. Während im Saarland ein durchschnittliches Pachtentgelt von 99 Euro veranschlagt wurde, wurden in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 560 Euro fällig. Auch in Niedersachsen (548 Euro), Schleswig-Holstein (460) und Bayern (415) lagen die Pachtentgelte deutlich über dem Bundesdurchschnitt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2024, Seite 5, Inland

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 14. Apr. 2024 um 05:05 Uhr
    Längst beherrschen nur vier Familiengroßkonzerne nahezu den gesamten Nahrungsmittelmarkt der BRD. Dass es überhaupt dazu kommen konnte, liegt einerseits an der jahrzehntelangen massiven EU-Förderung von Großbetrieben, ferner dem permanenten Nichteingreifen der Kartellbehörden sowie nicht zuletzt daran, dass die einstigen Bauern bereitwillig ihre Seelen verkauft haben und so sämtlich zu subventionsabhängigen Agrosklaven geworden sind.
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