Zum Inhalt der Seite

Soldaten in die Ukraine: Slowakei sieht Eskalation

Bratislava. Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat vor seiner Abreise zur Ukraine-Unterstützerkonferenz in Paris vor einer »gefährlichen Eskalation der Spannungen« mit Russland gewarnt. Die Tagesordnung der Konferenz lasse einem »einen Angstschauer über den Rücken laufen«, sagte der sozialdemokratische Regierungschef in Bratislava. Das Wort »Frieden« sei in den Ankündigungen der Pariser Konferenz nicht einmal erwähnt, statt dessen seien lauter Pläne angedeutet, die mit »riesigen Sicherheitsrisiken« verbunden seien. Einzelne Länder, die er nicht namentlich nennen wollte, seien offenbar bereit, eigene Soldaten direkt in die Ukraine zu schicken. Dies wäre auf einer bilateralen Basis, sagte Fico. »Ich kann nicht sagen, zu welchem Zweck und was sie dort tun sollten.« Weitere Informationen könnten nicht veröffentlicht werden. (dpa/Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2024, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!