Zum Inhalt der Seite

Südkorea weiter auf Eskalationskurs

Seoul. Südkorea hat weitere Sanktionen gegen die Demokratische Volksrepublik Korea verhängt. Betroffen seien zwei Personen, drei Unternehmen und elf Schiffe, die mit dem nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramm in Verbindung stünden, teilte das südkoreanische Außenministerium am Mittwoch mit. Die neu auf die schwarze Liste gesetzten Personen und Unternehmen seien in illegalen Energieschmuggel auf dem Seeweg verwickelt, hieß es. Um Russland und China bei den Vereinten Nationen zu umgehen, hat die Regierung in Seoul beschlossen, allein oder gemeinsam mit Washington und Tokio Sanktionen gegen Pjöngjang zu verhängen, um die Finanzierung des Atomprogramms zu beschneiden. Ein nordkoreanischer Raketentest vom Sonntag wurde von Südkorea und den USA als Verletzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verurteilt. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2024, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!