-
09.01.2024
- → Inland
Grünes Licht für geplante Bürgergeld-Kürzungen
Berlin. Das Bundeskabinett hat am Montag grünes Licht für die geplanten Kürzungen beim sogenannten Bürgergeld gegeben. So sollen Jobcenter künftig Erwerbslosen das »Bürgergeld« für zwei Monate komplett streichen können, wenn die Betroffenen eine Arbeitsaufnahme »nachhaltig« verweigern. »Die Möglichkeit der Arbeitsaufnahme muss tatsächlich und unmittelbar bestehen und willentlich verweigert werden«, heißt es nach dpa-Informationen im entsprechenden Entwurf eines Haushaltsfinanzierungsgesetzes. Die geplante Regelung soll »Einsparungen« von rund 170 Millionen Euro pro Jahr bringen – 150 Millionen beim Bund und 20 Millionen bei den Kommunen. Die Kostenübernahme für Unterkunft und Heizung soll nicht abgelehnt werden können. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!