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Neue Erdgaspipeline von Bulgarien nach Serbien

Nis. Mit Blick auf eine breitere Gasversorgung in Mittel- und Südosteuropa ist im Süden Serbiens eine neue Gaspipeline in Betrieb gegangen, die das Balkanland mit dem benachbarten EU-Land Bulgarien verbindet. An der Eröffnung am Knoten Trupale bei Niš nahmen am Sonntag die Präsidenten Serbiens, Bulgariens und Aserbaidschans teil, berichtete das staatliche serbische Fernsehen RTS. Über die neue Leitung können nun Serbien und weitere Länder in Mittel- und Südosteuropa Erdgas direkt aus Aserbaidschan und der Region am Kaspischen Meers beziehen. Die Bauzeit betrug weniger als ein Jahr. Die Kosten für den serbischen Abschnitt werden mit 85,5 Millionen Euro angegeben. Die EU unterstützte das Projekt mit Zuschüssen in Höhe von 49,6 Millionen Euro und mit Krediten in Höhe von 25 Millionen Euro. Serbien ist selbst kein EU-Land und verhandelt seit 2014 über einen Beitritt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2023, Seite 1, Inland

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