Zum Inhalt der Seite

Afghanistan: Nachbeben der Stärke 4,9

Kabul. Nach schweren Erdbeben am Sonnabend hat ein weiteres Beben der Stärke 4,9 den Nordwesten Afghanistans erschüttert. Das Epizentrum habe 33 Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt Herat gelegen, teilte die US-Erdbebenwarte USGS am Montag mit. Es seien zunächst keine Verletzten gemeldet worden. Bereits am Samstag morgen hatten mehrere Erdbeben die afghanische Grenzprovinz nahe dem Iran erschüttert. Die beiden schwersten Beben hatten laut der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 6,3. Laut Ministerium für Katastrophenhilfe stieg die Zahl der Toten am Sonntag auf über 2.400, das UN-Nothilfebüro OCHA sprach von mehr als 1.000. Afghanistan ist weitgehend von ausländischer Hilfe abhängig. Seit der Rückkehr der Taliban wurde ein Großteil der internationalen Hilfe gestoppt. OCHA hat Hilfe in Höhe von fünf Millionen Dollar angekündigt, doch unmittelbare Unterstützung kam nur von wenigen Ländern. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2023, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!