-
20.09.2023
- → Ausland
Mali: Kämpfe um UN-Stützpunkte
Bamako. Bei Zusammenstößen zwischen den malischen Streitkräften und der von Tuareg dominierten »Koordination der Bewegungen von Azawad« (CMA) in der Ortschaft Léré bei Timbuktu sind am Sonntag mindestens sieben »Terroristen« getötet worden, wie die Infoseite Afrik.com am Dienstag berichtete. Auf seiten der Regierungsarmee kamen demnach fünf Soldaten ums Leben, 20 wurden verletzt. Die CMA hatte unlängst einen 2015 mit Bamako geschlossenen Friedensvertrag für obsolet erklärt. Seitdem streiten beide Seiten um die Übernahme von Stützpunkten, die von der UN-Truppe Minusma im Rahmen ihres Abzugs aus Mali geräumt werden. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!