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Titicacasee in Südamerika trocknet aus
Puno. Aufgrund niedriger Niederschläge und ungewöhnlich hoher Temperaturen nähert sich der Pegel des Titicacasees zwischen Peru und Bolivien seinem historischen Tiefstand. Seit April sank der Wasserstand des Sees um mehr als einen halben Meter, wie laut dpa vom Dienstag aus Daten des peruanischen Wetterdienstes hervorgeht. Der Wassermangel sorgte zuletzt für heftige Ernteverluste in der Region. Auch der Fischfang, die Jagd und der Tourismus seien betroffen, so der Radiosender RPP. Der größte Süßwassersee Südamerikas ist als Trinkwasserreservoir für rund zwei Millionen Menschen von großer Bedeutung. (dpa/jW)
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