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Hälfte der Grundschüler kann nicht schwimmen

Bad Nenndorf. Wer sich nicht sicher im nassen Element bewegen kann, werde »sein Leben lang am, auf und im Wasser gefährdeter sein«, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt anlässlich des 110jährigen Bestehens des Verbandes am Sonnabend in Bad Nenndorf. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DLRG stieg der Anteil der Grundschulkinder, die nicht schwimmen können, zwischen 2017 und 2022 von zehn auf 20 Prozent. Es müsse gelingen, »dass alle Kinder in der Schule zu sicheren Schwimmerinnen und Schwimmern ausgebildet werden«, mahnte Vogt. Aber dafür brauche es überall im Land ausreichend Schwimmbäder. Und auch Wasserretter könnten nur dort ausgebildet werden, wo es gut ausgestattete Hallenbäder gebe. »Bund, Länder und Kommunen müssen ihre Anstrengungen für eine bedarfsgerechte Bäderinfrastruktur in der Bundesrepublik deutlich erhöhen«, mahnte sie an. Das gelte auch für Freibäder. Denn Unfälle ereigneten sich insbesondere an zumeist unbewachten Flüssen und Seen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2023, Seite 5, Inland

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