-
31.08.2023
- → Inland
EU-Staaten kaufen mehr Flüssigerdgas aus Russland
Brüssel. EU-Staaten haben 2023 bereits mehr Flüssigerdgas (LNG) aus Russland gekauft als im gesamten Jahr 2022. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der Umweltorganisation Global Witness hervorgeht, kauften Länder der EU von Januar bis Juli rund 22 Millionen Kubikmeter sogenanntes LNG. Das sei rund eine Millionen Kubikmeter mehr als im Jahr 2022 insgesamt und ein Anstieg von 40 Prozent verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2021 vor dem Ukraine-Krieg und darauf folgenden Sanktionen gegen Russland. Die EU-Staaten hätten dem Bericht zufolge von Januar bis Juli schätzungsweise rund 5,3 Milliarden Euro für LNG-Einfuhren aus Russland ausgegeben und 52 Prozent der russischen Exporte erstanden. Größte Abnehmer der russischen LNG-Exporte waren demnach China (20 Prozent), gefolgt von den EU-Staaten Spanien (18 Prozent) und Belgien (17 Prozent). (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!