Zum Inhalt der Seite

Indien schränkt Reisexport ein

Neu-Delhi. Indien schränkt den Export von Reis weiter ein. Wie die Hindustan Times am Montag berichtete, erklärte die Regierung am Sonnabend eine Mindestpreisanordnung für die Ausfuhr von Reis. Demnach darf Basmatireis nicht länger unter einem Preis von 1.200 US-Dollar pro Tonne exportiert werden. Lieferungen über dieser Preisschwelle seien weiterhin gestattet. Der Schritt dürfte die Ausfuhr »eines der gefragtesten und hochwertigsten Exportgüter« des Landes verlangsamen, so die Hindustan Times. Demnach exportierte Indien im vergangenen Jahr Basmatireis im Wert von über 4,79 Milliarden US-Dollar (4,43 Milliarden Euro), hauptsächlich in den Nahen Osten und in die USA. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2023, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!