-
21.08.2023
- → Feuilleton
Es fehlt: Das Huhn
Im Fall mehrerer aus einem Museum in der Schweiz gestohlenen Porzellanobjekte aus der chinesischen Ming-Dynastie (1368–1644) sind zwei Männer in London schuldig gesprochen worden. Ein weiterer hatte sich bereits schuldig bekannt. Sie hatten versucht, eine Vase zu verkaufen, die im Jahr 2019 aus dem Museum für Kunst des Fernen Ostens in Genf gestohlen worden war. Die Männer aus dem Südosten der britischen Hauptstadt fielen auf verdeckte Ermittler herein, die sich als Käufer ausgaben, wie Scotland Yard am Wochenende mitteilte.
Die auf einen Wert von zwei Millionen Pfund (2,34 Millionen Euro) geschätzte Vase konnte dabei sichergestellt und wieder an das Museum zurückgegeben werden. Das Strafmaß soll am 13. Oktober verkündet werden, hieß es weiter. Von den 2019 gestohlenen drei Objekten ist noch immer eines verschwunden. Ein weiteres wurde bei einer Auktion 2019 in Hongkong verkauft, aber anschließend wieder an das Museum zurückgegeben.
Insgesamt wird der Wert des Diebesguts auf 3,5 Millionen Pfund geschätzt. Bei dem noch fehlenden Stück handelt es sich um eine Tasse, die mit einem Hühnermotiv verziert ist. Für Hinweise, die zum Auffinden des Objekts führen, ist eine Belohnung von 10.000 Pfund ausgesetzt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!