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Raumfahrt

Außer Plan

Russlands erste Mondmission seit fast 50 Jahren ist gescheitert. Die Sonde »Luna-25« sei nach einer »außerplanmäßigen Situation« auf der Mondoberfläche aufgeschlagen und habe aufgehört zu existieren, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Sonntag in Moskau mit. Die Gründe für den Verlust der Sonde würden geklärt, hieß es. Dazu werde eine Kommission eingerichtet. Die erste Raumsonde seit 1979 hatte an diesem Montag auf dem Südpol des Mondes landen sollen. Am Sonnabend hatte Roskosmos zunächst einen unerwarteten Zwischenfall gemeldet. »Luna-25« war Teil des russischen Mondprogramms, das die Errichtung einer eigenen Raumstation auf dem Erdtrabanten bis 2040 vorsieht.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2023, Seite 11, Feuilleton

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