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Ökologische Belastungsgrenze der Erde wird erreicht

Foto: Sina Schuldt/dpa
Alles was nun aus dem Wasser gefischt wird, übersteigt statistisch die Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme (Krabbenkutter im Hafen von Greetsiel, 14.2.2023)

Oakland. Die Welt erreicht nach Berechnungen von Experten am 2. August den sogenannten Erdüberlastungstag. Dieser gibt an, ab wann die Menschheit alle Ressourcen aufgebraucht hat, welche die Erde innerhalb eines Jahres auf natürlichem Wege herstellen kann. Experten des »Global Footprint Networks« im kalifornischen Oakland berechnen dazu die Menge der in einem Jahr erzeugbaren Ressourcen und vergleichen sie mit dem ökologischen Fußabdruck der Weltbevölkerung, also dem gesamten Ressourcenverbrauch.

Eine zentrale Größe dabei ist beispielsweise der Ausstoß von Kohlendioxid: Durch menschliche Aktivitäten wird mehr CO2 ausgestoßen, als Wälder und Ozeane absorbieren können. Der Erdüberlastungstag verschiebt sich seit 20 Jahren nahezu kontinuierlich immer weiter im Jahr nach vorne. Besonders hoch ist der ökologische Fußabdruck von Industriestaaten. Deutschland hatte seinen Anteil an den natürlichen Ressourcen der Erde in diesem Jahr schon am 4. Mai verbraucht. (AFP/jW)

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Erschienen am 02.08.2023, Ausland

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