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Weiter Ringen um Stichwahl in Guatemala
Guatemala-Stadt. Rund einen Monat vor der Stichwahl um das Amt des Präsidenten in Guatemala hat das Verfassungsgericht erklärt, dass die Wahl garantiert sei. Es wies damit am Sonnabend einen Berufungsantrag des Obersten Wahlgerichts (TSE) zurück, das »Bedrohungen« für die Wahl befürchtet hatte. Kurz nach Einreichen des Berufungsantrags wurde die Zentrale der Partei des sozialdemokratischen Oppositionskandidaten Bernardo Arévalo durchsucht, der überraschend in die Stichwahl eingezogen war. Der Antrag des TSE zielte darauf ab, verschiedene staatliche Institutionen – darunter die Armee und die Polizei – anzuweisen, die Stichwahl am 20. August zu garantieren. Bei der Wahl treten die beiden Sozialdemokraten Arévalo und Sandra Torres gegeneinander an. Damit ist das Ende der seit zwölf Jahren währenden Herrschaft des rechten politischen Lagers absehbar. (AFP/jW)
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