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Jordanien: UNO kürzt Hilfen

Amman. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) hat am Dienstag mitgeteilt, dass es seine Hilfszahlungen für in Jordanien lebende syrische Geflüchtete aus Geldmangel reduzieren müsse. Statt umgerechnet knapp 29 Euro erhielten die rund 119.000 Menschen in zwei jordanischen Flüchtlingslagern demnach ab August nur noch knapp 19 Euro im Monat. »Jetzt besteht die Gefahr, dass die Situation wieder in eine humanitäre Krise abrutscht«, sagte der Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks in Jordanien. Das WFP bat dringend um Unterstützung. 57 Prozent der Lagerbewohner verfügten über keine anderen Mittel als diese Hilfen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2023, Seite 7, Ausland

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