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Spanien: Inflation nach Hilfspaketen passé

Madrid. In Spanien ist die Inflation unter die Marke von zwei Prozent gefallen, die für die Europäische Zentralbank stabile Preise anzeigt. Wie das spanische Statistikamt am Mittwoch mitteilte, sank die Teuerungsrate im Juni auf 1,9 Prozent, nach 3,2 Prozent im Mai. Die Warnung, dass staatliche Hilfsprogramme die Inflation anheizen würden, scheint damit gegenstandslos. Die Zentralregierung in Madrid senkte in den vergangenen Monaten Steuern und Abgaben auf Strom, Erdgas und Grundnahrungsmittel. Gaspreise wurden gedeckelt, Preise für den Nahverkehr gesenkt, ein Tankrabatt von 20 Cent pro Liter Kraftstoff eingeführt. Grundsicherung und Grundrente wurden um jeweils 15 Prozent erhöht. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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