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Handelsvertrag von EU und Neuseeland steht

Brüssel. Nach mehrjährigen Verhandlungen haben Vertreter der EU und Neuseelands am Sonntag in Brüssel ein neues Handelsabkommen unterzeichnet. Nach den Worten des neuseeländischen Regierungschefs Chris Hipkins bietet das Abkommen für beide Seiten »enorme Vorteile«. Brüssel erhofft sich davon einen Anstieg des bilateralen Handels um 30 Prozent. Die jährlichen Ausfuhren der EU könnten demnach um bis zu 4,5 Milliarden Euro zunehmen. Gleichzeitig könnten die EU-Investitionen in Neuseeland um bis zu 80 Prozent steigen. Der Staatenbund ist schon heute der drittgrößte Handelspartner Neuseelands, das vor allem Wein, Obst und Fleisch nach Europa exportiert. Im vergangenen Jahr belief sich der bilaterale Handel auf etwas mehr als neun Milliarden Euro. Das Europaparlament muss dem Abkommen noch zustimmen und Neuseeland muss es zudem ratifizieren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2023, Seite 1, Kapital & Arbeit

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