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EU-Behörde bewertet Glyphosat als unbedenklich

Brüssel. Die EU-Lebensmittelbehörde (EFSA) hat keine Einwände gegen eine Verlängerung der Zulassung des Bayer-Herbizids Glyphosat. »Bei der Bewertung der Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt wurden keine kritischen Bereiche ermittelt, die Anlass zur Sorge geben«, erklärte die EFSA am Donnerstag. EU-Kommission und Mitgliedstaaten wollen im dritten Quartal über die Verlängerung der Zulassung entscheiden, die Mitte Dezember ausläuft. Von US-Gerichten wurde Bayer in mehreren Fällen zur Zahlung von Schadenersatz für durch Glyphosat verursachte Krebserkrankungen verurteilt. Österreich und Frankreich würden das Mittel gern verbieten. In der BRD wird es seit 1974 intensiv genutzt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2023, Seite 2, Inland

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  • B. Schroeder aus Apen 7. Juli 2023 um 11:01 Uhr
    Klima & Umweltschutz an Özdemir … bitte melden ! Wie man in den Giftgrünenwald hineinruft, so kommt es leider nicht mehr heraus. Sondern viel ,viel schlimmer geht es mit den Grünen und der Ampel weiter. Was ist aus dieser Partei geworden? Ein reiner »Abzockeladen« mit Lust auf mehr. Nur nicht für die BürgerInnen. Nach Schieferöl und Frackinggas, nach Kanonen-Orgien à la »Dachlatte-Fischer«, nun die nächste Pleite für die Gesellschaft. War da was ? Es wurde sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, dass so etwas passiert. Aber wohl nur kurzfristig. Business as usual. »Rauchen ist gesund … gez.: Dr. Reemtsma!« Das ist dann »Wertebasierter Selbstmord!« . . .
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