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US-Gericht kippt »Affirmative Action«

Washington. Das Oberste Gericht der USA hat Aufnahmeverfahren an Universitäten gekippt, mit denen Minderheiten wie Afroamerikaner und Hispanics bevorzugt werden. Die Richter befanden am Donnerstag, dass die unter dem Schlagwort »Affirmative Action« bekannten Programme gegen den Gleichheitsgrundsatz der Verfassung verstießen. Rechte fordern seit Jahrzehnten ihre Abschaffung. Nach ihrer Darstellung diskriminieren diese nicht nur weiße US-Bürger, sondern auch solche asiatischer Abstammung. Befürworter sehen darin allerdings einen zentralen Mechanismus im Kampf gegen einen strukturellen Rassismus. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2023, Seite 2, Ausland

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