-
16.05.2023
- → Ausland
Westbank: Palästinenser erinnern an Vertreibung
Ramallah. Tausende Palästinenser haben am Montag an den Verlust ihrer Heimat mit Israels Staatsgründung vor 75 Jahren gemahnt. Bei Demonstrationen und Märschen im besetzten Westjordanland erinnerten sie an die Vertreibung und Flucht von mehr als 700.000 Palästinensern. Zahlreiche Menschen legten ihre Arbeit nieder, um an der jährlichen Hauptkundgebung in der palästinensischen Stadt Ramallah teilzunehmen. Mit palästinensischen Flaggen, Schildern und Musik zogen sie durch die Straßen. Die Palästinenser begehen den sogenannten Nakba-Tag, den Tag der Katastrophe, jedes Jahr am 15. Mai. Erstmals wird in diesem Jahr auch bei den Vereinten Nationen in New York an die Nakba erinnert. Dabei war auch eine Rede des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas geplant. Die UNO schätzt die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge und ihrer Nachfahren auf rund sechs Millionen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!