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Erinnerung an Sieg der Roten Armee

Berlin. Mit Kranzniederlegungen und Kundgebungen ist in Berlin an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vor 78 Jahren erinnert worden. Vertreter der russischen Botschaft gedachten der getöteten sowjetischen Soldaten an den Sowjetischen Ehrenmalen in der Hauptstadt. Botschafter Sergej J. Netschajew legte am Dienstag vormittag einen Kranz im Treptower Park nieder. Anschließend fuhr die Delegation weiter zum Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten. Mit einem Gedenkmarsch vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni zu dem Ehrenmal erinnerten Hunderte Menschen an die Soldaten der Roten Armee. Es galt ein Verbot russischer sowie sowjetischer Fahnen und Symbole. Gäste der Delegation durften diese jedoch tragen. Ein Polizeisprecher sprach von einem »weitgehend störungsfreien Verlauf« der Veranstaltungen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2023, Seite 1, Inland

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