-
04.04.2023
- → Inland
Wartungszentrum von Rheinmetall in Rumänien
Düsseldorf. Der deutsche Waffenhersteller Rheinmetall will in Kürze ein Wartungszentrum für Waffen aus der Ukraine eröffnen. Wie das Rüstungsunternehmen am Montag mitteilte, werde der Aufbau eines »militärischen Wartungs- und Logistikzentrums im NATO-Partnerland Rumänien mit Hochdruck« vorangetrieben. In der Nähe der Stadt Satu Mare hätten bereits Arbeiten begonnen. Der »Service-Hub« der Rüstungsschmiede soll demnach noch in diesem Monat seinen Betrieb aufnehmen. Dabei solle die »Einsatzbereitschaft westlicher Kampfsysteme, die in der Ukraine in Nutzung sind«, erhalten und ihre logistische Betreuung sichergestellt werden. Auch sollten dort künftig Gefechtsfahrzeuge der NATO-Streitkräfte »sowie deren logistische Fahrzeuge« betreut werden. Für die Ostflanke des Kriegsbündnisses ergebe sich eine »kürzere Reaktionszeit und eine bessere Sicherheit der Versorgungskette«. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!