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23.02.20232 Leserbriefe
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Tesla fertigt Batterien in USA statt Grünheide
Berlin. Entgegen vollmundiger Ankündigungen wird der E-Autokonzern Tesla vorerst keine kompletten Batterien in der BRD produzieren. »Aufgrund von Steueranreizen« werde ein größerer Teil der Produktion in den USA erfolgen, bestätigte der Konzern am Mittwoch. In Grünheide bei Berlin sollen bis auf weiteres nur Einzelkomponenten wie Elektroden gefertigt und dann in die USA verschickt werden. Das brandenburgische Wirtschaftsministerium hatte zuvor erklärt, der Konzern habe »Produktionsschritte in den USA priorisiert, weil die steuerlichen Rahmenbedingungen dort günstiger sind«. Tesla-Boss Elon Musk hatte die Gigafactory in Brandenburg auch als größte Batteriefabrik der Welt angekündigt. Bei der Eröffnung im März 2022 sagte er, bis Ende 2023 werde das Batteriewerk in Serie produzieren. (Reuters/jW)
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Reinhard Hopp aus Berlin 22. Feb. 2023 um 21:13 Uhr(…) Wo ein Haufen Scheiße liegt, da kommen auch Fliegen. Und gegenwärtig dampfen die größten Subventionshaufen in den USA. Während meines TU-Studiums in den 1970er Jahren bezeichnete man so etwas noch als »Protektionismus« bzw. et vice versa als non-tarifäres Hemmnis eines seinerzeit noch himmelhoch gepriesenen globalen »Wettbewerbs«. – Damals ein absolutes marktwirtschaftliches No-Go. Die die Umwelt zerstörende und das Grundwasser vergiftende Fertigung der Ausgangskomponenten soll jedoch offensichtlich im Trinkwasserschutzgebiet in und um Grünheide verbleiben. – Hervorragend!
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Fred Buttkewitz aus Ulan - Ude, Russland 23. Feb. 2023 um 11:43 UhrMusk vermüllt ja nicht nur Grünheide sondern auch den Weltraum. Über die Satelliten dieser Privatperson steuert die ukrainische Armee die Zielerfassung. Hier hat also bereits ein einzelner Kapitalist die Macht, Krieg gegen Russland zu führen. Das kennen wir ja schon von Soros. Mal erweitert Musk dies, dann schränkt er es wieder ein. An die Russen: »Soviel könnt ihr gar nicht abschießen, wie ich neue Satelliten rauf schicke«. Das Geld dafür will er sich bei sinkenden Börsenkursen u. a. aus meinem Lieblingswald bei Grünheide beschaffen. Bisher stellte ich mir immer dann, wenn ich nicht einschlafen konnte, den Störitzsee vor (Bahnhof Fangschleuse, rechts rein in den Wald). Der wird nun dank Musk auch bald ausgetrocknet sein. »Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht«. Es wird langsam schwierig, selbst eine nicht sanktionierte gedankliche Reise dorthin anzutreten.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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