-
26.01.2023, 19:48:00
- → Ausland
Südafrika liefert Geparden an Indien
Pretoria/Neu Delhi. Indien baut sein Programm zur Ansiedelung von Geparden weiter aus. Zwölf Tiere sollen im Februar von Afrika nach Indien geflogen werden, wie es in einer gemeinsamen Absichtserklärung der indischen und südafrikanischen Regierung am Donnerstag hieß. Die Katzen werden sich dann zu acht weiteren Geparden gesellen, die bereits im September vergangenen Jahres aus Namibia nach Indien eingeführt wurden.
In Indien galten die Tiere bis dahin 70 Jahre lang als ausgestorben. Pläne für eine Wiederansiedlung der Tiere gibt es in Indien bereits seit Jahrzehnten. Da Geparden nicht in Gefangenschaft gezüchtet werden können, gehen die Tiere nun auf eine rund 8.500 Kilometer lange Reise. Nach dem ersten Gepardentransport sollen in den kommenden acht bis zehn Jahren jeweils zwölf weitere Tiere von Afrika nach Indien übergesiedelt werden.
Die Gepardenumsiedelung im vergangenen Jahr sei die erste gewesen, bei der die Tiere von einem Kontinent auf einen anderen umgesiedelt worden seien, hieß es in Indien. Man hoffe auf einen großen Erfolg für den Artenschutz weltweit und auch für Indien. Die ersten acht hätten sich in ihrem neuen Zuhause in einem Nationalpark im Bundesstaat Madhya Pradesh gut eingelebt und sich auch an die lokalen Beutetiere gewöhnt, teilte die indische Forstbehörde kürzlich mit. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!