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Brüssel verhängt neue Sanktionen gegen Iran

Brüssel. Die Außenminister der EU-Staaten haben ein viertes Sanktionspaket gegen den Iran beschlossen. Es trifft insgesamt 37 Personen und Organisationen, die für die Unterdrückung von Protesten nach dem Tod der 22jährigen Jina Mahsa Amini verantwortlich gemacht werden, wie die EU am Montag mitteilte. Die Strafmaßnahmen sehen vor, in der EU vorhandene Vermögenswerte einzufrieren und Einreiseverbote zu erlassen. Konkret treffen sie laut dem EU-Amtsblatt unter anderem Sport- und Jugendminister Hamid Sadschadi, zahlreiche regionale Gruppierungen des Korps der Iranischen Revolutionsgarden und die Dachorganisation der »Sittenwächter«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2023, Seite 2, Ausland

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