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70 Tote nach Kältewelle in Afghanistan

Kabul. Extrem niedrige Temperaturen haben in Afghanistan diesen Winter bereits 70 Menschen das Leben gekostet. Das erklärte der Sprecher des nationalen Katastrophenmanagements gegenüber der Deutschen Presseagentur am Mittwoch. Auch afghanische Medien hatten über die tödlichen Auswirkungen des Winters in Kombination mit der herrschenden Wirtschaftskrise berichtet. Der Nachrichtensender Amu TV meldete am Montag 32 Tote. Laut den Vereinten Nationen seien in vielen Teilen des Landes außerdem Tausende Nutztiere verendet. Nach Angaben von Meteorologen könnten die Temperaturen in den kommenden Tagen weiter fallen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2023, Seite 2, Ausland

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