Zum Inhalt der Seite

108 Asylsuchende vor Tunesiens Küste gerettet

Tunis. Vor der Küste Tunesiens sind in der Silvesternacht wieder mehrere Boote mit Flüchtlingen an Bord gesunken. 108 Menschen seien aus Seenot gerettet worden, meldete die Nationalgarde am Sonntag. Ein Großteil von ihnen stammt demnach nicht aus Tunesien. Ob es Todesopfer oder Verletzte gab, war bis jW-Redaktionsschluss unklar. Nach Angaben des Tunesischen Forums für ökonomische und soziale Rechte (FTDES) erreichten 2022 mehr als 18.000 Migranten von Tunesien aus die italienische Küste. 580 Menschen gelten den Angaben nach seit ihrer Überfahrt als vermisst. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2023, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!