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Israel: Ultrarechter wird Chef neuer Behörde

Tel Aviv. Israels designierter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geht weitere Schritte bei der Bildung einer ultrarechten Koalition. Am Sonntag abend wurde ein Vertrag zwischen Netanjahus Likud-Partei und der extrem rechten Noam-Partei von Avi Maoz unterzeichnet. Maoz soll nach Medienberichten stellvertretender Minister werden und an der Spitze einer »Behörde für national-jüdische Identität« im Büro des Ministerpräsidenten stehen. Der reaktionäre Politiker plädierte in der Vergangenheit auch gegen das Verbot der sogenannten Konversionstherapie und ist Gegner von Pride-Paraden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.11.2022, Seite 2, Ausland

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