Zum Inhalt der Seite

Streik der belgischen Gefängniswärter

Brüssel. Die Mehrheit der belgischen Gefängnisse wird zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen bestreikt. Die Angestellten legten am Dienstag abend für 24 Stunden die Arbeit nieder, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf eine Gefängnissprecherin am Mittwoch berichtete. Wegen fehlenden Personals wurden demnach Polizisten in den Gefängnissen eingesetzt und die Haftbedingungen angepasst. Das Wachpersonal fordert eine Tarifanpassung und ein 13. Gehalt. Die Wärter bemängeln auch generell schlechte Bedingungen und das Fehlen von Angestellten in den Gefängnissen, die überbelegt seien. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!