Zum Inhalt der Seite

BRD: Rüstungsexporte für fünf Milliarden Euro

Meseberg. Die Ampelregierung hat im laufenden Jahr bislang Rüstungsexporte im Wert von knapp 5,1 Milliarden Euro genehmigt. Das geht aus ergänzenden Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums zum Rüstungsexportbericht für das vergangene Jahr hervor, den das Kabinett am Mittwoch in Meseberg verabschiedete. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum erlaubte die schwarz-»rote« Koalition den Angaben zufolge Exporte im Wert von etwa 2,9 Milliarden Euro.

Rund drei Viertel (76 Prozent) des Wertes der von der Regierung aus SPD, Grünen und FDP im laufenden Jahr genehmigten Exporte gingen laut Ministerium an EU- und NATO-Staaten sowie an Länder, die der NATO gleichgestellt sind, also Australien, Japan, Neuseeland und die Schweiz. Die verbleibenden 24 Prozent gingen an Drittstaaten. Unter diesen war die Ukraine mit 56 Prozent des Exportwerts die wichtigste Empfängerin. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2022, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!