-
18.08.2022
- → Ausland
Krim macht Kiew für Explosion verantwortlich
Simferopol. Nach der Explosion in einem Militärdepot am Dienstag auf der Halbinsel Krim hat der Vorsitzende des Staatsrates der Region, Wladimir Konstantinow, am Mittwoch die Ukraine für den Vorfall verantwortlich gemacht. Die Entscheidungen zu solchen Aktionen würden »nicht in irgendeinem Dorf getroffen, sondern in Kiew«, sagte Konstantinow laut der russischen Nachrichtenagentur TASS. Zuvor hatte bereits das russische Verteidigungsministerium von »Sabotageakten« gesprochen. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat der russische Geheimdienst FSB auf der Krim eine Zelle der islamistischen Terrororganisation Hisb Ut-Tahrir Al-Islami ausgehoben und sechs ihrer Mitglieder festgenommen. Ob die Gruppe auch für die Explosionen auf der Krim in den vergangenen Tagen verantwortlich ist, dazu gab es keine weiteren Informationen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!