-
13.08.2022
- → Feuilleton
Zur Krönung
Am Sonntag werden in Neuhardenberg die Träger des diesjährigen Brandenburgischen Kunstpreises prämiert. Allen voran die Bildhauerin Sylvia Hagen, welche für ihr Lebenswerk den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg erhält. Sie habe mit großer Konstanz das skulpturale Werk in Brandenburg bestimmt, hieß es in der Begründung der Jury. Die 1947 in Treuenbrietzen geborene und in Altlangsow lebende Künstlerin hatte den Brandenburgischen Kunstpreis selbst zweimal erhalten und war auch bereits in der Jury aktiv. Ihre Bronzeskulptur »Figura Leu« ist zur Zeit in der Ausstellung »Inspiration Käthe Kollwitz« in der jW-Maigalerie in Berlin zu sehen. Die diesjährigen Auszeichnungen gehen an Ilka Raupach (Plastik), Micha Winkler (Fotografie), Daniel Becker (Grafik) und Fritz Bornstück (Malerei). Der Brandenburgische Kunstpreis wird bereits zum 19. Mal von der Märkische Oderzeitung zusammen mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg verliehen. Mit ihm werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Brandenburg gewürdigt. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!