Zum Inhalt der Seite
Musikgeschäft

Mehr Stream, mehr Vinyl

Das Geschäft mit Audiostreams hat in der Bundesrepublik weiter zugelegt. Wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Donnerstag in seinem halbjährlichen Trendreport mitteilte, erreichte das Format nach Zuwächsen von 9,1 Prozent in den ersten sechs Monaten 73,3 Prozent des Gesamtumsatzes im Vorjahreszeitraum. In der Bundesrepublik würden damit nun 80,2 Prozent der Erlöse aus Musikverkäufen digital erwirtschaftet. Die Branche setzte insgesamt im ersten Halbjahr 2022 967 Millionen Euro um, ein Wachstum von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Der Umsatz im Geschäft mit Vinylschallplatten habe sich um ganze 12,3 Prozent gesteigert, teilte der BVMI mit, der Marktanteil lag bei 6,2 Prozent. Abstand nehmen immer mehr Menschen verständlicherweise von der CD, die 6,5 Prozent des Umsatzes einbüßte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2022, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!