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Seenotretter fordern Hilfe von EU-Staaten

Rom. Wegen immer mehr Geflüchteter, die im Mittelmeer in Seenot geraten, fordern drei Hilfsorganisationen ein staatliches Such- und Rettungsprogramm. Der deutsche Verein »Sea-Watch« sowie die internationalen Organisationen »Ärzte ohne Grenzen« und »SOS Méditerranée« verlangten von den EU-Staaten am Mittwoch den »Einsatz einer angemessenen, staatlich geführten und proaktiven Flotte für die Seenotrettung«. Auf der zentralen Mittelmeerroute wurden nach UN-Angaben allein in diesem Jahr bislang 907 Asylsuchende als tot oder vermisst gemeldet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2022, Seite 2, Ausland

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