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Fünf Tote nach Protesten gegen UNO in DR Kongo
Goma. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind bei Protesten gegen die UNO mindestens fünf Menschen getötet worden. Rund 50 Personen seien verletzt worden, teilte ein Regierungssprecher am Dienstag mit. Die Proteste gegen den UN-Einsatz Monusco dauerten bereits den zweiten Tag in Folge an. Die Demonstranten werfen der UNO vor, die Zivilbevölkerung nicht ausreichend vor der von Milizen seit Jahrzehnten ausgehenden Gewalt zu schützen. Ein Reuters-Augenzeuge hatte beobachtet, wie UN-»Friedenstruppen« zwei Demonstranten erschossen und zumindest zwei andere verletzt hätten. Die Armee und die Polizei, die ebenfalls vor Ort waren, hätten nicht geschossen. (Reuters/jW)
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