Zum Inhalt der Seite

Britische Tories: Truss und Sunak in Stichwahl

London. Die Nachfolge des britischen Premiers Boris Johnson wird entweder Exfinanzminister Rishi Sunak oder Außenministerin Elizabeth Truss antreten. Die beiden Politiker bekamen bei der Abstimmung in der konservativen Parlamentsfraktion am Mittwoch die meisten Stimmen und treten nun in einer Stichwahl gegeneinander an. Johnson hatte zuvor seine Abschiedsrede im Parlament mit den Worten »Hasta la vista, baby« beendet. Der zurückgetretene Premier zog eine durchweg positive Bilanz seiner Amtszeit, die er mit den Worten resümierte: »Mission bestens erfüllt.« (dpa/AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2022, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Erich Rainer K. aus P. 21. Juli 2022 um 14:51 Uhr
    »Mission bestens erfüllt.« Johnson, ein selbstverliebter Clown, lobt sich selbst. Der »Erfinder« der Demagogie, der seine Bürger von hinten bis vorne betrogen hat und dafür mit dem Posten des »Prime Minister« belohnt wurde, macht Platz für den/die nächsten Volksverdummer:in. Ob die Bellizistin Truss oder Sunak, der Mann mit Migrationshintergrund, das Rennen macht, dürfte für die Briten Jacke wie Hose sein. Das Völkchen auf der Insel bekommt immer den Anführer, den es verdient. Das ist so wie in diesem Lande. Und um was für Bewerber es sich tatsächlich handelt, zeigt die üble Schlammschlacht um Platz eins am obersten Fleischtopf.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!