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DR Kongo kündigt Öl- und Gasförderung an

Kinshasa. Die Demokratische Republik Kongo will die Öl- und Gasförderung im Regenwald ausbauen. Energieminister Didier Budimbu kündigte am Dienstag in Kinshasa die Versteigerung von Öl- und Gassuchrechten in rund 30 Regionen des Landes an. Umweltschützer warnten vor Zerstörungen an der Natur sowie vor der Freisetzung großer Mengen von klimaschädlichem CO2, das in den Feuchtgebieten des Kongobeckens gebunden ist. Die Explorationsgebiete, sogenannte Blocks, liegen nach Regierungsangaben aus Kinshasa im dschungelbewachsenen Zentrum des Landes sowie im Osten in der Region der Großen Seen. Die Versteigerungen sollen in der kommenden Woche beginnen, erklärte Minister Budimbu. Greenpeace ­Africa warnte, drei der Auktionsblocks lägen in der Region Cuvette Centrale. Dort seien rund 30 Gigatonnen CO2 gebunden – dies entspreche der weltweiten Emissionsmenge von drei Jahren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2022, Seite 1, Ausland

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