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Start von Konferenz gegen Atomwaffen in Wien

Wien. Für eine Welt ohne Atomwaffen werben mehr als 80 Staaten bei einer Konferenz in Wien. Sie gehören zu den Ländern, die den Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) unterschrieben haben. Zum Auftakt des dreitägigen Treffens in Wien warnte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag, das aktuelle Arsenal von rund 13.000 Atomsprengköpfen sei angesichts einer Welt voller Konflikte und Misstrauen ein Rezept für die mögliche Zerstörung des Planeten: »Wir müssen diese Waffen vernichten, bevor sie uns vernichten.« Der Vertrag wurde bisher von 65 Ländern ratifiziert, 86 Staaten haben ihn unterzeichnet. Er soll den seit Jahrzehnten geltenden Atomwaffensperrvertrag (NPT) ergänzen, der die Weiterverbreitung von Nuklearwaffen verbietet. Die neun Atommächte und die NATO aber lehnen den TPNW ab. Deutschland nimmt als Beobachter an der Konferenz teil. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2022, Seite 1, Ausland

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