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Österreich beschließt Hilfen wegen Inflation

Wien. In Österreich hat die Regierung ein »Antiteuerungspaket« geschnürt, die Maßnahmen sollen die Bürger angesichts der hohen Inflation entlasten. Finanzminister Magnus Brunner bezifferte den Umfang bis ins Jahr 2026 am Dienstag in Wien auf 28 Milliarden Euro. Dazu gehörten Sofortmaßnahmen wie Einmalzahlungen, aber auch »strukturelle Änderungen« wie die Abschaffung der sogenannten kalten Progression, bei der allein inflationsbedingt mehr Steuern zu zahlen sind. Die Preissteigerungsrate liegt nach jüngsten Angaben in Österreich derzeit bei acht Prozent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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