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UNO: 1,5 Grad Erderwärmung bis 2026

Genf. Die durchschnittliche Erderwärmung wird der UNO zufolge in den kommenden Jahren bis 2026 mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent die Schwelle von 1,5 Grad Celsius überschreiten, zumindest ­vorübergehend. Laut eines am Dienstag veröffentlichten Berichts der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) lag die Wahrscheinlichkeit für eine solche Entwicklung 2015 noch nahe null. Die Weltgemeinschaft hat sich im Pariser Klimaabkommen verpflichtet, die Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit auf unter zwei Grad Celsius – möglichst 1,5 Grad – zu begrenzen. WMO-Generalsekretär Petteri Taalas nannte die Schätzungen »sehr zuverlässig«. Aller Wahrscheinlichkeit nach werde sich der globale Temperaturanstieg fortsetzen. 2021 lag die globale Durchschnittstemperatur um 1,11 Grad Celsius über dem vorindustriellen Vergleichswert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2022, Seite 1, Inland

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