-
03.05.2022
- → Ausland
Tschad: Verschiebung der Friedensgespräche
Doha. Wenige Tage vor dem geplanten Start hat die Militärregierung des Tschad eine Verschiebung der Friedensgespräche mit der Opposition und Rebellengruppen angekündigt. Nach »Beratungen mit den relevanten Institutionen und politischen Akteuren« sei vereinbart worden, »den inklusiven nationalen Dialog auf ein noch festzulegendes Datum zu verschieben«, teilte das Außenministerium des westafrikanischen Landes am Sonntag mit. Es handelt sich bereits um die zweite Verschiebung der Gespräche. Stattfinden sollen sie in der katarischen Stadt Doha. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!