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Argentinien: Kritik an britischem Manöver

Buenos Aires. Argentinien hat britische Militärübungen im Gebiet der sogenannten Falkland-Inseln (Malvinas) kritisiert. Argentinien verurteile »diese Militärmanöver auf dem unrechtmäßig besetzten argentinischen Territorium, die eine ungerechtfertigte Machtdemonstration darstellen, aufs Schärfste«, hieß es am Montag (Ortszeit) in einer Erklärung des Außenministeriums. Die Übungen finden demnach vom 18. bis 29. April statt. Sie widersprächen auch zahlreichen Resolutionen, »die sowohl Argentinien als auch das Vereinigte Königreich auffordern, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, um eine friedliche und dauerhafte Lösung des Souveränitätsstreits« zu finden. Ein Sprecher des britischen Außenministeriums wurde von der BBC mit den Worten zitiert, die Übungen seien Routine, fänden mindestens zweimal im Jahr statt und würden schon seit vielen Jahren durchgeführt. Argentinien und Großbritannien kämpften vom 2. April bis 14. Juni 1982 um die Malvinas-Inseln. (Xinhua/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2022, Seite 7, Ausland

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