-
05.04.2022, 19:28:43
- → Ausland
Finanzhilfen für Moldau vereinbart
Berlin. Eine internationale Unterstützerkonferenz für die wegen der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine stark unter Druck stehende Republik Moldau hat sich auf Finanzhilfen im hohen dreistelligen Millionenbereich für das Land geeinigt. Die Teilnehmer hätten zudem die Aufnahme von 12.000 Kriegsflüchtlingen aus Moldau zugesagt, erklärte Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) am Dienstag bei der Konferenz in Berlin.
Laut Abschlusserklärung haben sich die Teilnehmer darauf geeinigt, Moldau mit einer Gesamtsumme in Höhe von rund 660 Millionen Euro zu unterstützen, darunter gut 108 Millionen Euro als unmittelbare Zuschüsse und 530 Millionen Euro als Kreditlinien. Für Deutschland sagte Kanzler Olaf Scholz (SPD) einen ungebundenen Finanzkredit in Höhe von 50 Millionen Euro zu. Baerbock betonte, alles deute darauf hin, »dass wir noch am Anfang dieser Krise, dieses furchtbaren Krieges stehen, dass wir gemeinsam einen langen Atem brauchen«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!